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| Aktuelle Bürgerinformationen November 2003
Adventsfeier
am 07.12.2003 im Gemeindehaus
Am Sonntag, den 07.12.2002 findet im Gemeindehaus Schnorbach die Adventsfeier der Frauengemeinschaft Schnorbach-Wahlbach und des Sportvereins statt. Die Feier beginnt um 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Um 17.00 Uhr hat der Nikolaus sein Kommen zugesagt. Die Eltern können dem Nikolaus sein schweres Amt etwas erleichtern, wenn sie ihm auf einem Zettel die guten (oder auch weniger guten) Eigenschaften ihrer Kinder aufschreiben. Weihnachtsbäume
Auch in diesem Jahr können die Bürger
aus Schnorbach Weihnachtsbäume im Gemeindewald schlagen. Berechtigungsscheine
sind beim Ortsbürgermeister gegen eine Zahlung von 3,00 Euro erhältlich. Sitzung des Gemeinderates SchnorbachÖffentliche
Sitzung
1.
Einwohnerfragestunde Nichtöffentliche Sitzung1.
Grundstücksangelegenheiten Schnorbach kommt ins FernsehenLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Brennholzversteigerung für SelbstwerberAm Samstag, dem 06.12.2003 findet die Brennzholzversteigerung für Selbstwerber statt. Zur Versteigerung kommen stehende Eichen als Durchforstungsmaßnahme. Bei Bedarf können die Bäume gegen Aufpreis auch liegend ersteigert werden. Treffpunkt für interessierte Schnorbacher Bürger ist um 09:15 Uhr in Abt. 14 (Am Eichenwäldchen) an der Viehweide (Zufahrt aus Richtung Wahlbach). Überprüfung der FeuerlöscherAm Samstag, dem 06.12.2003 findet von 09:00 Uhr – 11:00 Uhr am Gemeindehaus eine Überprüfung der Feuerlöscher durch die Fa. Permanent statt. Die Feuerlöscher werden vor Ort überprüft, erhalten eine neue TÜV-Plakette und können direkt wieder mitgenommen werden. Feuerlöscher mit Patrone werden bei Bedarf neu befüllt. Bei nicht mehr nutzbaren und wiederbefüllbaren Löschern (z.B. Einweglöschern) besteht die Möglichkeit, kostengünstig einen neuen Löscher zu bestellen. Die Überprüfung und das Befüllen ist kostenpflichtig. Durch die Ortsgemeinde konnten jedoch mit der Firma Permanent günstige Konditionen für die Bürger ausgehandelt werden.Martinszug 2003Am 11.11.2003 fand wieder der traditionelle Martinszug statt. Unter großer Beteiligung zog der Zug vom Orteingang aus Argenthal durch den ganzen Ort hindurch bis zum Sportplatz, wo auf die Kinder ein riesiges Martinsfeuer und ein Weckmann wartete. Die Ausrichtung hatte wieder der Sportverein Germania" übernommen, der für die Aufschichtung des Holzes verantwortlich war und auch die Besucher am Sportplatz mit Glühwein und Kochwürstchen bewirtete. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Musikverein Argenthal. Die Sicherung des Zuges übernahm die Ffw. Argenthal. Wie in all den Jahren davor, wurde der Zug vom hl. St. Martin mit Pferd begleitet. In diesem Jahr symbolisierte Anna Betzholz den hl. St. Martin auf dem Pferd.
Brandbekämpfung in der Ortsgemeinde SchnorbachDie Ortsgemeinde Schnorbach ist die einzige Gemeinde in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, die über keine Freiwillige Feuerwehr verfügt. Der Brandschutz in Schnorbach obliegt rechtlich und materiell der Freiwilligen Feuerwehr Argenthal. Dadurch, das keine Feuerwehrleute im Ort ausgebildet sind, sind Informationen wie man sich im Brandfall verhalten soll bzw. wie das Brandwesen allgemein organisiert ist, bei den Bürgern nicht so wie in anderen Orten bekannt. Mit diesem Beitrag, sollen neben dem verteilten Informationsblatt dazu einige Hinweise gegeben werden. Wie wird ein Brand gemeldet?Notruf 112 anrufenIm Brandfall oder sonstigen Schadensereignissen sollte die Feuerwehr nicht direkt, sondern immer über die Notrufnummer 112 alarmiert werden. Nur in geringen Schadensfällen sollte man den Wehrführer der Ffw. Argenthal oder bei Verhinderung seinen Stellvertreter benachrichtigen bzw. Rücksprache mit ihnen halten. Wehrführer: Volker Assmann Tel: 06761/4531 oder Mobil: 0170-8154531 stlvertr. Wf: Armin Lehmler Tel: 06761/4182 Die Telefonnummer im Feuerwehrgerätehaus
Argenthal im Brandfall bitte nicht anrufen. Das Telefon ist lediglich ein
Betriebstelefon und in der Regel nicht besetzt. Wie setzt man einen Notruf richtig ab ?Verschaffen Sie sich einen Überblick
bevor Sie den Notruf wählen, denn nur anhand ihrer Angaben kann die Lage
eingeschätzt und können Hilfskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und
Polizei verständigt werden. Oftmals werden Brände oder Verkehrsunfälle ohne
den Hinweis gemeldet, dass Personen gefährdet oder eingeklemmt sind. Dadurch
verstreicht später wertvolle Zeit, die ein Menschleben retten kann. Folgende Informationen sollten bei der Notrufmeldung übermittelt werden: WER
meldet
sagen Sie
ihren Namen, event. Tel.Nr WO
ist die Einsatzstelle
Ort, genaue Strassenbezeichung WAS
ist passiert
Brand, Verkehrsunfall usw. WIE
ist die Situation,
event. Verletzungen WIEVIELE Personen sind betroffen (falls bekannt) Stellen Sie nach dem Anruf unbedingt
sicher, dass Sie die Polizei für eventuelle Rückfragen erreichen kann. Wie
sind die Meldewege ?
1.
Der Notruf kommt bei der Polizei an 2. Die Polizei alarmiert die Feuerwehr Argenthal über Sirene und Funkmelder. Die Brandschutzorganisation in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist so aufgebaut, dass alle Orte in spätestens 8 min erreicht werden. 3.
Gleichzeitig wird die Einsatzzentrale der Feuerwehr Rheinböllen mit einem
Mann besetzt, um eventuell weitere Einsatzkräfte, die von der Ffw. Argenthal
angefordert werden, zu alarmieren Muß
in Schnorbach ein Brandmelder installiert werden ?
Die
Installation eines Brandmelders in Schnorbach ist nicht erforderlich, da a) keine örtliche
Feuerwehr durch den Sirenenalarm alarmiert werden könnte b) durch
die Sirene im Ort nur neugierige Personen an die Brandstelle heran- Wie verhalte
Sie sich im Brandfall ?
1.
Ruhe bewahren und keine Panik entstehen zu lassen, ist oberstes Gebot. 2.
Den Brand bekämpfen sollten sie erst, wenn sie die Feuerwehr über die
Notrufnummer alarmiert haben und auch nur dann, wenn sie sich nicht selbst in
Gefahr begeben. Nur Entstehungs- und Kleinbrände z.B. mit Feuerlöscher / Löschdecke
bekämpfen. 3.
Das In Sicherheit bringen von gefährdeten Personen und der eigenen Person
geht natürlich jeder Brandbekämpfung vor. 4.
Warnen Sie die Nachbarn 5.
Falls noch möglich, schließen Sie die Fenster und Türen bei brennenden Räumen,
um die Ausweitung von Feuer und Rauch und ein Überspringen zu verhindern. 6.
Vermeiden Sie es, in ein brennendes Gebäude einzudringen. Durch fehlende
Schutzausrüstung begeben sich in höchste Gefahr. Bei einem Brand ist der
Rauch das größte Problem. Ca. 80% aller Brandopfer verbrennen nicht, sie
ersticken an dem entstehenden giftigen Brandrauch. Innerhalb von nur weniger
als 3 Minuten sinkt durch den entstehenden Rauch die Sichtweite so weit ab,
dass Personen die Orientierung verlieren und sich nicht mehr in Sicherheit
bringen können. 7.
Helfen Sie mit, dass die Zufahrtswege für die Feuerwehr und die
Rettungsfahrzeuge geräumt werden. Dazu gehört auch, parkende Pkw von
Anwohnern zu entfernen und die Brandstelle möglichst weiträumig von
Schaulustigen abzugrenzen. 8.
Prüfen Sie in diesem Zusammenhang auch, ob der nächste Hydrant frei zugänglich
ist. Soll in
Schnorbach eine Minimalausrüstung an Gerät vorgehalten werden ?
Gelegentlich
wird die Forderung seitens der Bevölkerung erhoben, Feuerwehrschläuche
vorzuhalten, damit bis zum Eintreffen der Feuerwehr ein schnelles Eingreifen möglich
ist, um Schlimmeres zu verhindern. Diese Forderung, stellt sich in der Praxis
als nicht durchführbar dar, da
2.
die Erreichbarkeit des Brandherdes in 8 min sichergestellt ist. Eine
Zeitspanne, die sicherlich auch benötigt werden würde, bis Personen vor Ort
die Schläuche beschafft und angeschlossen hätten. Ist die
Versorgung mit Löschwasser gesichert ?
Das zur Brandbekämpfung benötigte Löschwasser
wird im 1. Schritt grundsätzlich aus dem öffentlichen Leitungsnetz
entnommen. In Schnorbach sind 18 Hydranten im gesamten Ortsgebiet verteilt.
Diese werden einmal im Jahr durch die Ffw. Argenthal gefettet und gereinigt. Bei größeren Brandherden gibt es verschiedene Möglichkeiten der zusätzlichen Wasserbeschaffung. Diese sind : 1.
Das ehemalige Wasserbassin mit ca. 55 m3 Wasserinhalt. 2.
Die Rückhaltebecken in Argenthal (Kauerhof und Birkenhof). Diese sind ca. 2
km entfernt und würden mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr genutzt. 3.
Das Versickerungs- und Verdunstungsbecken am Ortsrand 4.
Der Fischweiher hinter dem Wald Ein Aufstauen des Schnorbachs wird wegen der zu geringen Wassermenge nicht in Betracht gezogen. Ausrüstung
der Wohnhäuser mit Feuerlöschern und Löschdecken
Leider kommt es immer noch vor, dass
Wohnhäuser nicht mit einem Feuerlöscher ausgerüstet sind. Lediglich
bei Wohnhäusern mit Öl- oder Gasheizung ist in der Regel ein Feuerlöscher
vorhanden. Leider ist es jedoch dort oft so, dass eine regelmäßige Überprüfung
nicht stattfindet. Dies führt dann dazu, dass sich das Pulver in den Löschern
festsetzt und der Feuerlöscher nicht mehr zu gebrauchen ist. Wird bei der
brandtechnischen Untersuchung festgestellt, dass der Brandherd durch den
Einsatz eines Feuerlöschers hätte eingedämmt werden können, so kann es zum
Abzug von Entschädigungsleistungen kommen. Deshalb die Bitte, lassen sie
ihren Feuerlöscher regelmäßig überprüfen. Die Ortsgemeinde wird hierzu
Anfang Dezember einen Termin zur Überprüfung der Feuerlöscher anbieten. Wir hoffen, mit diesen Erläuterungen
einen brandtechnischen Überblick für unsere Ortsgemeinde gegeben zu haben,
der ihnen im Ernstfall weiterhilft das Richtige zu tun und das Falsche zu
unterlassen. Falls wir ihr Interesse für eine
Mitarbeit an der interessanten und verantwortungsvollen Aufgabe einer
Feuerwehr geweckt haben, so sind sie in der Freiwilligen Feuerwehr Argenthal
als aktives Mitglied herzlich willkommen.
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