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Aktuelles aus der Gemeinderatsarbeit 2007

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 01.03.2007

Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2007

Ortsbürgermeister Schubach gibt vor Behandlung dieses Tagesordnungspunktes zunächst einen kurzen Überblick über die im letzten Jahr in der Gemeinde durchgeführten Maßnahmen sowie über die gemeindliche Entwicklung hinsichtlich der Einwohnerzahlen und der Bautätigkeit. Anschließend erteilt er Herrn Römer das Wort zur eingehenden Erläuterung des den Ratsmitgliedern im Entwurf vorliegenden 1. doppischen Haushaltsplanes und der Haushaltssatzung 2007. 
Herr Römer trägt im einzelnen den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung vor und erläutert diese entsprechend.
Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig die nachstehende Haushaltssatzung.

Ergebnis- und Finanzhaushalt
Festegesetzt werden :

Ergebnishaushalt  
der Gesamtbetrag der Erträge auf    201.750,00 €
der Gesamtbetrag der Aufwendungen auf  201.500,00 €
Jahresüberschuss         250,00 €
Finanzhaushalt  
die ordentlichen Einzahlungen auf   198.430,00 €
die ordentlichen Auszahlungen auf  183.650,00 €
Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen  14.780,00 €
die außerordentlichen Einzahlungen auf 0,00 €
die außerordentlichen Auszahlungen auf           0,00 €
Saldo der außerordentlichen Ein- und Auszahlungen         0,00 €
die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf        55.500,00 €
die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf   332.100,00 €
Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit  - 276.600,00 €
die Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf 261.820,00 €
die Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf    0,00 €
Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit   261.820,00 €
der Gesamtbetrag der Einzahlungen auf  515.750,00 €
Der Gesamtbetrag der Auszahlungen auf 515.750,00 €
Veränderung des Finanzmittelbestands im Haushaltsjahr  0,00 €

Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite
 
Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite, deren Aufnahme zur Finanzierung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen erforderlich ist, wird festgesetzt für

zinslose Kredite 0,00 €
verzinste Kredite auf 50.000,00 €
zusammen auf       50.000,00 €

Gesamtbetrag der vorgesehenen Ermächtigungen
Verpflichtungsermächtigungen, die künftige Haushaltsjahre mit Auszahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen belasten, werden nicht veranschlagt.
Verpflichtungsermächtigungen, für die in den künftigen Haushaltsjahren voraussichtlich Investitionskredite aufgenommen werden müssen, werden nicht veranschlagt.

Steuersätze
Die Steuersätze für die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr wie folgt festgesetzt:

a)
     Grundsteuer
        - Grundsteuer A                                                                        265 v.H.
       
- Grundsteuer B                                                                        290 v.H.
b)  Gewerbesteuer                                                                            352 v.H.
 

Die Hundesteuer beträgt für Hunde, die innerhalb des Gemeindegebietes gehalten werden:
für den ersten Hund                                                                             30,00 €
für den zweiten Hund                                                                           60,00 €
für jeden weiteren Hund                                                                       90,00 €

Eigenkapital
Da die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2007 noch nicht vorliegt, können noch keine Aussagen zum Eigenkapital getroffen werden.

Mitteilungen und Anfragen

a) Landesentwicklungsprogramm IV
Bürgermeister Lauer erläutert den Ratsmitgliedern das Landesentwicklungsprogramm IV (LEP IV), welches den einzelnen Ortsgemeinden z.Zt. zur Stellungnahme vorliegt.

b) Großsporthalle an der Puricelli Schule Rheinböllen

Bürgermeister Lauer erläutert den Ratsmitgliedern die Ausführung der für dieses Jahr geplanten Großsporthalle an der Puricelli Schule Rheinböllen.

c) Wildes Abladen von Strauchschnitt
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass im Wäldchen Strauchschnitt gefunden wurde, was grundsätzlich auf dem Strauchschnittplatz in Wahlbach abzuladen wäre.
 

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 18.04.2007

Straßenplanung Neubaugebiet „Am Faller“ 

Ortsbürgermeister erteilt Herrn Dillig und Herrn Berg vom Ing.Büro Dillig, Simmern das Wort zur Vorstellung der Ausführungsplanung für Straßen- und Abwasser im Neubaugebiet „Am Faller“. Anschließend trägt Herr Dillig die überarbeitete Straßenplanung mit Höhen- und Querschnittsangaben (Ausführungsplanung) dem Gemeinderat vor. 
Neu gegenüber dem letzten Planungsstand sind :
- Einrichtung einer Sitzecke im Einmündungsbereich Planstraße A / B
- Senkkasten in der Sitzecke und Verrohrung bis zum westlichen Seitengraben (keine Mulde mehr in der Straße)
- Der offene Graben für die Oberflächenentwässerung im Bereich Grundstück Kunz wird nach Westen verschoben und verläuft auf der Wiese Kunz.
- Im Bereich des Übergangs der Planstrasse A in den Wirtschaftsweg soll anstelle der Schwerlastrinne eine offene Wasserführung durch Läuferband eingebaut werden
- Für die Einleitung des Oberflächenwassers in Bereich der Waldstrasse sollen 2 parallele Einlaufschächte gesetzt werden und die Wasserführung bis zur Ende soll Hofeinfahrt Kunz unterirdisch erfolgen.
Nach Aussage von Herrn Dillig wird auf Wunsch der Gemeinde die Straßenbeleuchtung erst 2008 gesondert ausgeschrieben. Es ist vorgesehen ca. alle 30 m eine Straßenlampe zu setzen.
Anschließend trägt Herr Dillig dem Gemeinderat noch die mit den VG-Werken abgesprochene Abwasserplanung vor. Die Kanaltiefe des Abwasserkanals soll nach Auffassung des Gemeinderates zwischen 1,80 – 2,00 m vorgesehen werden.
Nach eingehender Beratung über die Straßen- und Kanalplanung stimmt der Gemeinderat der vorgestellten Planung zu. Das Planungsbüro Dillig, Simmern wird beauftragt, die Ausschreibung der Arbeiten mit den vorgesehenen Änderungen baldmöglichst vorzunehmen.

Abstimmungsergebnis : einstimmig.

Landesentwicklungsprogramm „LEP IV“

Der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises hat in seiner Sitzung vom 17.02.2007 beschlossen zu beantragen, den Schwerpunktentwicklungsraum vom Flughafen Frankfurt-Hahn bis nach Rheinböllen in den sogenannten mittelzentralen Verbund kooperierender Zentren im Landesentwicklungsprogramm IV einzubeziehen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen wird ebenfalls einen entsprechenden Antrag stellen.
Ortsbürgermeister Schubach trägt dem Gemeinderat vor, dass Bürgermeister Lauer die einzelnen Gemeinden gebeten habe, die Forderungen durch Beschlüsse in den der Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde zu unterstützen.
Lt. Beschluß des Verbandsgemeinderates vom 17.04.2007 soll in der Verbandsgemeinde eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die sich mit dem Thema Landesentwicklungsprogramm IV eingehend befasst. Eventuell erforderliche Anregungen durch die Ortsgemeinden zum LEP IV sollen daraus abgeleitet werden können. Termin für die Abgabe der Stellungnahmen ist der 30.06.2007.
Ortsbürgermeister Schubach trägt in diesem Zusammenhang auch die in diesem Programm vorgesehene Schnellbahntrasse für die Verbindung zwischen dem Flughafen Frankfurt/M. und dem Flughafen Frankfurt/Hahn vor. 

Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat mit 4 Ja-Stimmen und 2 Stimmenthaltungen, die Einbeziehung des Schwerpunktentwicklungsraumes im Regionalen Raumordnungsplan vom Flughafen Frankfurt-Hahn Airport bis nach Rheinböllen in den mittelzentralen Verbund kooperierender Zentren im Landesentwicklungsprogramm IV zu unterstützen und eine entsprechende  Stellungnahme abzugeben.

Forstrevierneugliederung 

Nach Aussage von Ortsbürgermeister Schubach war eine umfassende Forstrevierneugliederung auf der Ebene des Forstamtes Simmern im Jahr 2009 vorgesehen. Die in der Forstorganisationsreform anvisierte Zielgröße von 1.400 ha – 1.800 ha wurde mittlerweile auf > 1.800 ha korrigiert.
Durch eine vorgezogene Forstrevierneugliederung lassen sich für die Gemeinden der VG Rheinböllen ca. 25.000 € Betriebskostenbeiträge einsparen. Bürgermeister Lauer strebt deshalb eine vorgezogene, allerdings VG-interne Neugliederung an. Aus den bislang 3 Forstrevieren Argenthal, Rheinböllen und Kisselbach sollen dann 2 Forstreviere und zwar Argenthal und Rheinböllen gebildet werden.

Es wurden 2 Vorschläge ausgearbeitet. Die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen haben sich einheitlich auf eine Gemeindezuordnung in den zwei Forstrevieren festgelegt. Die Ortsgemeinde Schnorbach verbleibt dabei im Forstrevier Argenthal. Das Forstrevier Argenthal umfasst dann Staat Klopp (neu), Staat Hochsteinchen, Argenthal, Dichtelbach (neu), Ellern und Schnorbach. Die Fläche vergrößert sich von ca. derzeit 1.130 ha auf 1.683 ha. Das Forstrevier Rheinböllen umfasst die übrigen Ortsgemeinden (ohne Riesweiler) und hat eine Größe von 1.517 ha. 

Auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Schubach stimmt der Gemeinderat einstimmig dem vorgelegten Vorschlag (Vorschlag 2) zu, so dass Bürgermeister Lauer mit diesem Vorschlag in die Verhandlungen hinsichtlich der Neugliederung der Forstreviere gehen kann.

Aufforstung einer gemeindeeigenen Fläche

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Flughafens Frankfurt-Hahn sollen zur Umsetzung von ökologischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auf dem gemeindeeigenen Grundstück, Gemarkung Schnorbach, Flur 12, Flurstück 15 und 17 Teilflächen von ca. 2,0 ha in Anspruch genommen werden zur Ausführung von landespflegerischen Kompensationsmaßnahmen. Im Genehmigungsbescheid des Forstamtes Simmern vom 14.12.2006 zum Projekt „Neubau eines Tanklagers“ für den Flughafen Frankfurt-Hahn wurden die Flächen bereits festgesetzt.
Der Vertrag zwischen der Flughafen Frankfurt Hahn GmbH und der Ortsgemeinde Schnorbach für die Ausführung von landespflegerischen Kompensationsmaßnahmen liegt im Entwurf vor. Danach wird der Ortsgemeinde eine Entschädigung von 26.000 € netto für die Gesamtfläche von 2,0 ha gezahlt. Die Zahlung der Entschädigung soll im Oktober 2007 erfolgen. Der Beginn der Maßnahme ist zeitnah im Herbst diesen Jahres vorgesehen und ist  bis 01.05.2008 abzuschließen. 
Auf Vorschlag von Ratsmitglied Peter Willig soll Ortsbürgermeister Schubach in Absprache mit dem Revierförster Merg, versuchen,  den Beginn der Maßnahmen von Ende 2007 auf Anfang 2008 zu verschieben.

Dem im Entwurf vorliegenden Vertrag stimmt der Gemeinderat einstimmig zu.

Mitteilungen und Anfragen

a) Kindergarten Argenthal 
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über den Platzmangel im Kindergarten Argenthal für eine Aufnahme aller 3-Jährigen. Evtl. muss die Hortgruppe aufgelöst werden um allen 3-Jährigen einen Kindergartenplatz zu sichern, da für die 3-Jährigen ein Rechtsanspruch besteht im Gegensatz zu der Hortgruppe, die nur auf freiwilliger Basis existiert.

b) Hundesteuerhebesätze
Ortsbürgermeister Schubach spricht an, das anhand eines Pressberichtes in der RHZ die Hundesteuern in der VG Rheinböllen die niedrigsten im Kreis Rhein-Hunsrück sind. Die Gemeinden wurde von der Verwaltung gebeten, zu prüfen, ob eine maßvolle Anhebung in den Gemeinden möglich wäre. Der Gemeinderat Schnorbach sieht zur Zeit hierfür keinen Bedarf.c)

c)  Stahlmastsanierungen des RWE
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat anhand eines Übersichtsplanes über die von der RWE zwischen Ende Mai 207 bis Mitte August 2007  vorgesehenen Stahlmastsanierungen an der 110-kV-Hochspannungsfreileitung. In der Gemarkung Schnorbach sind 3 Stahlmasten betroffen. 

d) Beschädigte Buswartehalle im Unterdorf
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass die Buswartehalle inzwischen wieder hergestellt ist mit einem Kostenaufwand von 4.300,-- €.

e) Zuwendungsbescheid Sanierung Gemeindehaus
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über den von der ADD Trier abschließend zugesandten Zuwendungsbescheid vom 23.03.2007. Danach wurde nach Widerspruch durch die VG die ursprünglich vorgesehene Kürzung der Zuwendung wegen Eigenleistungen bei der Sanierung des Gemeindehauses aus dem I-Stock von 5.710 € auf 410 € reduziert. Der Ortsgemeinde steht demnach noch eine Restzahlung von 1.716 € in 2007 zu.   

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 05.07.2007

Antrag auf Verlegung von Gasleitungen im Neubaugebiet "Am Faller" 

Nach Ausführungen von Ortsbürgermeister Schubach hat die Fa. Westfalen Gas der Gemeinde angeboten, Leitungen für Flüssiggas im Neubaubaugebiet „Am Faller“ zu verlegen mit Aufstellung eines zentralen Gastanks (Erdtank). Die besagte Firma wolle die Kosten für Verlegung der Erdgasleitung auf eigene Kosten durchführen und sich auch anteilig an den Kosten für den Graben beteiligen. Seitens der Gemeinde soll der Firma lediglich ein Gelände für den Erdtank zur Verfügung gestellt werden, wofür die Gemeinde eine jährliche Pacht erhält. Ein Anschlusszwang für die Bauherren besteht nicht. Bei einem Anschluss sind vom Bauherren einmalig ca. 1.000 Euro Anschlussgebühr zu zahlen. Der Gemeinderat ist nicht abgeneigt von dem Angebot, da es die Infrastruktur des Baugebietes aufwertet und ohne Kosten für die Gemeinde realisiert werden kann. Ortsbürgermeister Schubach wird beauftragt ein konkretes Angebot von der besagten Firma einzuholen. Nach Möglichkeit sollen noch Angebote anderer Firmen eingeholt werden. Falls die Angebote dem geschilderten Sachverhalt entsprechen, soll die Massnahme mit der Erschließung umgesetzt werden.

 Auftragsvergabe Erschließungsarbeiten Neubaugebiet "Am Faller" 

Herr Dillig vom Ing.-Büro Dillig, Simmern, teilt dem Gemeinderat mit, dass für die Erschließung des Neubaugebietes „Am Faller“ eine öffentliche Ausschreibung erfolgt ist. Die Arbeiten wurden in 2 Losen ausgeschrieben und zwar 
Los 1:
Straßenbau, Ortsentwässerung und Wasserversorgung
Los 2: RWE Stromversorgung.
Die Submission erfolgte am 26.06.2007. Von drei Firmen wurden Angebote abgegeben. Die geprüften Angebote brachten folgendes Ergebnis:

  Los 1 Los 2 Gesamtsumme
Bietergemeinschaft Faber / Deisen 226.616,23 € 4.241,52 € 230.857,75 €
Fa. Brennemann, Wiebelsheim 239.859,38 € 3.180,22 € 243.039,60 €
Fa. Blümling, Sohren 319.605,25 € 5.446,57 € 325.051,82 €

Von der Ortsgemeinde ist nur der Auftrag für die Straßenbauarbeiten zu vergeben. Die Vergabe für die Ortsentwässerung und Wasserversorgung erfolgt durch die VG-Werke.
 Von dem günstigsten Angebot der Bietergemeinschaft Faber / Deisen mit 226.616,23 € entfallen  109.188,85 € auf den Straßenbau incl. Erdarbeiten für Beleuchtung.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, der Empfehlung des Ing.-Büros Dillig zu entsprechen und den Auftrag für die Straßenbauarbeiten an den mindestfordernden Bieter BG Faber, Schlierschied / Deisen, Boppard, zum Angebotspreis von  109.188,85 € zu vergeben.

 Mitteilungen und Anfragen

a) Neubaugebiet "Am Faller"
Im Zusammenhang mit der Erschließung des Baugebietes „Am Faller“ kommt aus den Reihen der Ratsmitglieder der Vorschlag, dass sich der Gemeinderat in Kürze auch mit den Preisen für den Verkauf der Bauplätze auseinandersetzen müsse. Die Beratung und Beschlussfassung über die genauen Bauplatzpreise soll in der nächsten Sitzung behandelt werden.
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über das bei der Erschließung des Neubaugebietes anfallende Schottermaterial aus dem Wirtschaftsweg und stellt die Frage über die Verwendung dieses Materials. Nach Meinung des Gemeinderates soll das Material zum Ausgleich von Wegemulden verwandt werden.

b) Landesentwicklungsprogramm IV (LEP IV)
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass zu dem Landesentwicklungsplan IV (LEP IV)  seitens der Verbandsgemeinde bereits eine Stellungnahme abgegeben wurde. Für die einzelnen Ortsgemeinden sei auch ein Entwurf als Stellungnahme erarbeitet worden. Nach Auffassung von Ortsbürgermeister Schubach sieht die Ortsgemeinde Schnorbach jedoch keine Veranlassung eine gesonderte Stellungnahme hierzu abzugeben, was auch vom Gemeinderat so bestätigt wird.

c) Kindergartenplätze in anderen Kindergärten der Verbandsgemeinde Rheinboellen
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass in der letzten Kindergartenausschusssitzung der Verbandsgemeinde Rheinböllen, für die Kindergärten Ellern, Rheinböllen, Kisselbach, beschlossen wurde, dass Kinder aus anderen Einzugsbereichen in begründeten Fällen in diese Kindergärten aufgenommen werden können, wenn der aufnehmende Kindergarten genügend Kapazitäten für das komplette Kindergartenjahr hat. Von der Zahlung der Personal- und Sachkosten des zuständigen Kindergartenträgers bzw. der Eltern wird in solchen Fällen seit 1.6.2007 abgesehen, so dass der Träger des aufnehmenden Kindergartens die Personal- und Sachkosten künftig alleine zu tragen hat.

d) Ortschronik Schnorbach
Der Gemeinderat stellt fest, dass die durch Herrn Dr. Schellack für die Ortsgemeinde Schnorbach zu erstellende Ortschronik immer noch nicht fertiggestellt ist. Ortsbürgermeister Schubach will Herrn Dr. Schellack jetzt nochmals schriftlich eingehendst an die Fertigstellung der Chronik erinnern.

e) Wegebehinderung durch umgestürzten Baum
Ratsmitglied Bernd Kaspar regt an, den über dem Weg an der Jagdhütte liegenden Baum durch Herrn Revierförster Merg beseitigen zu lassen.

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 21.09.2007

Teil-Fortschreibungen des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen 

Der Gemeinde liegt ein Schreiben der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen vom 03.07.2007 vor, wonach die Gemeinde ersucht wird, zu den drei vom Verbandsgemeinderat eingeleiteten Flächennutzungsplanänderungen ihre Zustimmung zu erteilen. Die endgültige Entscheidung über die Flächennutzungsplanänderungen durch den Verbandsgemeinderat bedarf der Zustimmung der Ortsgemeinden.
Der Gemeinderat fasst zu den 3 Flächennutzungsplanänderungen die nachstehenden Beschlüsse:

a)  7. Teil-Fortschreibung für das Gebiet „Alter Sportplatz“ in Kisselbach
Das zu überplanende Gebiet liegt im Außenbereich und grenzt an die L 220 am östlichen Ortsausgang Kisselbachs. Vorgesehen ist hier die Erweiterung eines Transportunternehmens. Zum einen ist eine bauliche Erweiterung auf dem bestehenden Gelände notwendig. Darüber hinaus soll auf der östlich angrenzenden Wiesenparzelle ein umzäunter Abstellplatz errichtet werden.
Der Gemeinderat stimmt der 7.Teil-Fortschreibung des Flächennutzungsplanes einstimmig zu.

 b)  8. Teil-Fortschreibung für das Gebiet „Kraftfahrzeugbetrieb Henrich“ in Erbach
Das zu überplanende Gebiet liegt im Außenbereich und grenzt an die K 44 am nord-westlichen Ortsausgang Erbachs. Vorgesehen ist hier der Betrieb eines Kfz-Handels und die Errichtung von Wohnungen im Betriebsgebäude.
Der Gemeinderat stimmt der 8.Teil-Fortschreibung des Flächennutzungsplanes einstimmig zu.

 c)  10. Teil-Fortschreibung für das Gebiet „Am Metzenweg II“ in Mörschbach
Das zu überplanende Gebiet liegt im Außenbereich und grenzt an das bestehende Gewerbegebiet. Vorgesehen ist die Erweiterung des Raiffeisenlagers auf einer Fläche von ca. 1,1 ha in nord-östlicher Richtung.

Der Gemeinderat stimmt der  10.Teil-Fortschreibung des Flächennutzungsplanes einstimmig zu.

 Prüfung der Jahresrechnung 2006 und Entlastungserteilung gem. § 114 GemO

Zur Behandlung dieses Tagesordnungspunktes übernimmt der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, das Ratsmitglied  Peter Willig den Vorsitz. Anschließend wird der Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses über die Prüfung der Jahresrechnung 2006 entgegengenommen und beraten. Nach Abschluss der Beratung fasst der Gemeinderat folgenden Beschluss:
Nachdem die Jahresrechnung 2006 der Ortsgemeinde Schnorbach am 11.09.2007 durch den Rechnungsprüfungsausschuss nach den Grundsätzen des § 112 GemO geprüft worden ist und sich Beanstandungen nicht ergeben haben, wird dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, soweit nach § 68 GemO die Verbandsgemeindeverwaltung für die Ausführung des Haushaltsplanes zuständig ist, sowie dem Ortsbürgermeister Hans Schubach, den Beigeordneten Gerhard Klöckner und Bernd Kaspar soweit diese den Ortsbürgermeister im Prüfungszeitraum vertreten haben und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde, soweit sie vertretend tätig waren, nach § 114 Abs. 1 GemO Entlastung erteilt. 

Die Jahresrechnung wird fesgesetzt im Verwaltungshaushalt
auf eine bereinigte Soll-Einnahme von                                                    179.693,46 €
und eine bereinigte Soll-Ausgabe von                                                     179.693,46 €

und im Vermögenshaushalt
auf eine bereinigte Soll-Einnahme von                                                       71.371,16 €
und eine bereinigte Soll-Ausgabe von                                                       71.371,16 €

Die im Laufe des Hauhaltsjahres 2006 vorgekommenen Überschreitungen werden nachträglich gebilligt, soweit nicht bereits Zustimmung gemäß § 100 GemO vorlag.
Ortsbürgermeister Schubach und die Beigeordneten Gerhard Klöckner und Bernd Kaspar haben an der Beratung und Beschlussfassung nicht teilgenommen.

Abstimmungsergebnis: einstimmig

Konzessionsvertrag mit der PRIMAGAS GmbH

Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über das Angebot der Fa. PRIMAGAS GmbH, 47799 Krefeld, zur Versorgung des Neubaugebietes „Am Faller“ mit Flüssiggas.  Für die Grundstückseigentümer besteht kein Anschlusszwang. Seitens der Gemeinde wäre ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, auf dem ein 6000 Ltr. Tank unterirdisch eingebaut wird. Als Gegenleistung für das von der Gemeinde eingeräumte Recht zur Benutzung öffentlicher Verkehrswege oder öffentlicher Flächen erhält die Gemeinde von der PRIMAGAS GmbH eine Konzessionsabgabe.
Der mit der Fa. PRIMAGAS GmbH abzuschließende Konzessionsvertrag wird von Ortsbürgermeister Schubach dem Gemeinderat im einzelnen vorgetragen.
Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig, das Neubaugebiet mit Flüssiggas zu versorgen und stimmt dem Konzessionsvertrag mit der Fa. PRIMAGAS GmbH, 477799 Krefeld, einstimmig zu.

 

Erhebung von Vorausleistungen auf den Erschließungsbeitrag für die Herstellung von Erschließungsanlagen im Neubaugebiet „Am Faller“

Mit Beginn der Baumaßnahme ist die Gemeinde berechtigt, Vorausleistungen für die Herstellung der Erschließungsanlagen zu erheben. Alternativ kann ein Ablösevetrag auf privatrechtlicher Basis geschlossen werden.  In Bezug auf das Grundstück des einzigen Privatanliegers teilt Ortsbürgermeister Schubach dem Gemeinderat mit, dass sich der Privatanlieger mittlerweile für die Variante des Ablösevertrages entschlossen hat. Eine Beschlussfassung zu diesem Tagesordnungspunkt ist somit nicht mehr erforderlich..

Festlegung der Baulandpreise für das Neubaugebiet „Am Faller“

Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat, unter Berücksichtigung der Grunderwerbs-,  Planungs- und Erschließungskosten etc., einstimmig, den Baulandpreis für die erschlossenen Grundstücke im Baugebiet „Am Faller“ auf 50,-- €/qm für das Jahr 2007 und 2008 sowohl für Einheimische als auch für Auswärtige festzulegen. Der Gemeinderat wird Ende 2008 nochmals über den Baulandpreis beraten.

 Mitteilungen und Anfragen

a) Themen aus der letzten Ortsbürgermeisterdienstbesprechung vom 23.08.07 bei der VG Rheinboellen
Begleitung von Kompensationsverpflichtungen durch die Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz, welche durch die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, durch den Gemeinde- und Städtebund sowie durch die Bauern- und Winzerverbände Rheinland-Nassau e.V. und Rheinland-Pfalz Süd e.V. getragen werden. Die Geschäftsführung der Stiftung erfolgt über die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Die Stiftung bietet im Rahmen dieser Zweckbestimmung u.a. eine effiziente Begleitung und Umsetzung von Kompensationsverpflichtungen (Ausgleichsmaßnahmen) an. Besonders bei den notwendigen Ausgleichsmaßnahmen bei der Ausweisung neuer Baugebiete kann die Stiftung schon im Vorfeld wertvolle Unterstützung bei der Suche nach relevanten Maßnahmen, die dem Ökokonto gutgeschrieben werden können, leisten.
Aktivitäten zur Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, insbesondere Spenden zur Förderung der Projektarbeit in Ruanda.   
Die Verlängerung des Vertrages zur Überprüfung der Kinderspielplätze in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Rheinböllen durch die Fa.  Spielplatzmobil, Ingelheim, im Rahmen eines 3-Jahresvertrages für die Jahre  2007 – einschl. 2009.

b) RWE-Aktien im Zusammenhang mit der Kommunalen Doppik
Im Rahmen der kommunalen Doppik sind die vom Rhein-Hunsrück-Kreis gehaltenen RWE-Aktien bei den Ortsgemeinden zu bilanzieren. Eventuell erfolgt eine Übertragung des Aktienpakets vom Rhein-Hunsrück-Kreis an die Gemeinden im Altkreis Simmern. 

c) Schulungen der Kommunalakademie
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über die angebotenen Wochenschulungen der Kommunalakademie für Kommunalbedienstete und Ratsmitglieder für das Jahr 2008 

d) Kreisstraßenbauprogramm 2008 - 2010
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über das Kreisstraßenbauprogramm 2008 – 2010. Von der Ortsgemeinde Schnorbach sei der Ausbau der K 50 zwischen der Einmündung der K 49 bis zum Ortseingang Wahlbach gemeldet worden. 

e) Aufforstungsfläche
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass in der Gemarkung Schnorbach inzwischen mit den Arbeiten an der Aufforstungsfläche, die als Ausgleich für die Startbahnverlängerung des Flugplatzes Frankfurt-Hahn angelegt wird, begonnen wurde. Es wurde vertragsgemäß eine Fläche von 2,00 ha vermessen. 

f)  Kommunale Gebietsreform
Über die im Land Rheinland-Pfalz  in den nächsten Jahren anstehende Gebietsreform findet am 06.11.2007 in Koblenz eine Informationsveranstaltung statt. 

g)  Eröffnungsbilanz Ortsgemeinde Schnorbach
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über die von der VGV  im Rahmen der kommunalen Doppik  erstellte Eröffnungsbilanz zum 01.01.2007 für die Gemeinde Schnorbach. Die Eröffnungsbilanz ist dem Gemeinderat zur Prüfung vorzulegen. Zuvor soll sie vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft werden.  Die Einladung für die gemeinsame Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses und des Gemeinderates am 25.10.2007 um 19:00 Uhr bei der Verbandsgemeinde Rheinböllen wurde an die Ratsmitglieder verteilt. 

h)  Kommunalisierung der Forstbeamten
Der Gemeinderat diskutiert über die Ergebnisse der am 23.09.2007 in Dichtelbach stattgefunden gemeinsame Sitzung der Gemeinderäte der Verbandsgemeinde Rheinböllen zur Forstrevierneugliederung und insbesondere zur Kommunalisierung der Forstbeamten. Hierbei haben Herr Schmittinger vom Forstamt Simmern, Bürgermeister Lauer sowie Dr. Schäfer vom Gemeinde- und Städtebund ihre Vorstellungen zur Kommunalisierung der Forstbeamten dargelegt. Die Gemeinderäte sollen bis Ende November entscheiden, ob sie einer Kommunalisierung zustimmen. 

i) Erstellung der Ortschronik
Ratsmitglied Ewald Stein fragt nochmals nach  der Fertigstellung der Ortschronik durch Dr. Schellack. Ortsbürgermeister Schubach teilt hierauf mit, dass die Arbeiten weiterhin schleppend vorangehen. Vor einigen Wochen war Dr. Schellack in der Gemeinde, um Bilder aller Häuser zu erstellen.

j) Baumpatenschaften
Ratsmitglied Peter Willig fragt nach den Baumpatenschaften für die Streuobstwiese. Ortsbürgermeister Schubach sagt zu, dass er die     Patenschaftsurkunden für die Baumpatenschaften noch dieses Jahr fertig stellen will. 

k) Garage Herrmann
Ratsmitglied Markus Menebröcker weist nochmals auf die baulichen Mängel an der ehemaligen Garage, welche durch die Gemeinde von den Eheleuten Herrmann erworben wurde, hin. Auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Schubach wird demnächst in Absprache mit der Bauabteilung der VG das weitere Vorgehen, insbesondere hinsichtlich der Deckenkonstruktion festegelegt.

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 27.11.2007

Eröffnungsbilanz zum 01.01.2007
Ergebnis der Prüfung der Eröffnungsbilanz

Ratsmitglied Peter Willig trägt als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses dem Gemeinderat den Bericht über das Ergebnis der Prüfung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2007 vor.
Die Bilanzsumme beträgt                                                              2.092.042,29 €
Das Eigenkapital beläuft sich auf                                                   1.522.569,38 € 

Der Rechnungsprüfungsausschuss ist abschließend zu der Überzeugung gekommen, dass nach Klärung der Frage der noch zu aktivierenden Kücheneinrichtung des Gemeindehauses die Eröffnungsbilanz der Gemeinde Schnorbach ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Gemeinde darstellt und empfiehlt dem Gemeinderat, die Eröffnungsbilanz durch Beschluss festzustellen.

 Feststellung der Eröffnungsbilanz

Der Gemeinderat stellt die Eröffnungsbilanz der Gemeinde Schnorbach zum 01.01.2007 in der vorgetragenen Form einstimmig fest.

 Fällungs- und Wirtschaftsplan 2008

Der Forstbeamte, Herr Merg, trägt dem Gemeinderat den Fällungsplan für das Haushaltsjahr 2008 im einzelnen vor. Der Plan schließt mit insgesamt 525 Erntefestmeter ab. Die Summe der Erträge beläuft sich einschließlich der Jagdpachteinnahme auf 36.164 Euro.
Anschließend trägt der Forstbeamte den Wirtschaftsplan (über Forstkulturen, Bestandspflege, Forstschutz,  Wege- u. Wasserbauten, Vermessung, Forstgrundstücke, Forstbetriebsgebäude, Landespflege, Erholungseinrichtungen, vermischte Betriebsausgaben und soziale Leistungen für Waldarbeiter) im einzelnen vor. Die Summe der Aufwendungen beläuft sich auf insgesamt 33.160 €. Insgesamt wird im Forstwirtschaftsplan mit einem Überschuss von 3.004 Euro gerechnet.
Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat den Fällungs- und Wirtschaftsplan in der vorgetragenen Form. 

Abstimmungsergebnis: einstimmig

Kommunalisierung des Revierdienstes

In dem Informations- und Diskussionsabend am 19.09.2007, wozu Bürgermeister Lauer geladen hatte, wurde das Thema  „Die Beförsterung des Gemeindewaldes -staatlich oder kommunal“ ergebnisoffen diskutiert. Von Ortsbürgermeister Schubach werden dem Gemeinderat die Vor- und Nachteile der beiden Varianten aufgezeigt. Anstellungskörperschaft bei kommunalen Bediensteten soll die Verbandsgemeinde Rheinböllen werden. Die waldbesitzenden Gemeinden sind nunmehr gehalten, eine Entscheidung durch den Gemeinderat  herbeizuführen.

Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig, dass die Revierleitung im Forstrevier Argenthal durch eine kommunale Bedienstete oder einen kommunalen Bediensteten durchgeführt werden soll.

Antrag des SV. Germania Schnorbach auf Kostenzuschuss

Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass der SV. Germania Schnorbach an die Gemeinde herangetreten sei hinsichtlich eines Kostenzuschusses für die Neuanschaffung eines Nikolauskostüms mit Perücke und Bart. Die Anschaffungskosten hierfür sollen ca. 184,-- € betragen. Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig, dem SV. Germania Schnorbach hierfür einen Zuschuss von 100,-- € zu gewähren.

Sachstand der Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Am Faller“

Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat in Form von Lichtbildern über den derzeitigen Sachstand der Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Am Faller“. Insbesondere ist festzustellen, dass von der bauausführenden Fa. Deisen die Wirtschaftswege durch Baufahrzeuge so stark beschädigt wurden, dass diese unbedingt wieder instandgesetzt werden müssen. Hinsichtlich des entstandenen Schadens sei von dem Ing.-Büro Dillig, Simmern, bereits eine Kostenschätzung für die Wiederherstellung der Wirtschaftswege angestellt worden. Der Gemeinderat ist sich darüber einig, dass die Instandsetzungskosten von der Rechnung der Arge Faber/Deisen in Abzug zu bringen sind. Die Arge sei über das Ing.-Büro Dillig bereits auf die Kostenerstattung hingewiesen worden.
Hinsichtlich der Kabelverlegearbeiten im Neubaugebiet kommt der Gemeinderat einstimmig zu der Auffassung, zusätzlich Leerrohre für evtl. später notwendige Telekommunikationskabel (Breitbandverkabelung etc.) mitzuverlegen.

Mitteilungen und Anfragen

a) Neues Schulkonzept in Rheinland-Pfalz
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über das in Rheinland-Pfalz künftig vorgesehene neue Schulkonzept.

b) Wasserversorgung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat über die derzeitige Situation hinsichtlich der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen und den Sachstand hinsichtlich etwaiger Kooperationen.

c) Überprüfung der Kinderspielplätze
Ortsbürgermeister Schubach gibt dem Gemeinderat die kürzlich bei der Kinderspielplatzüberprüfung festgestellten Mängel bekannt. Überwiegend handelt es sich hier um nicht ausreichenden Fallschutz. Die Mängel sollen in Kürze behoben werden.

d) Stromverbrauch im Hochbehälter Schnorbach
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass sich die Stromkosten für die Inanspruchnahme der Pumpe im Hochbehälter Schnorbach zur Versorgung des Brunnens in der Ortslage nach Einbau eines neuen Zählers gegenüber der ursprünglichen Berechnung durch die VG-Werke erheblich reduziert  hätten. Die entstandenen Stromkosten seien rückwirkend für die Jahre 2004 - 2006 an die  Verbandsgemeindewerke erstattet worden.

e) Hundesteuer und Hundesteuerliste
Ortsbürgermeister Schubach geht gemeinsam mit den Ratsmitgliedern die Hundehalter in der Gemeinde durch und notiert die  Anzahl der Hunde für die Besteuerung im Jahr 2008.
Im Anschluss daran stellt Ratsmitglied Ewald Stein den Antrag, die Hundesteuer zu erhöhen. Ortsbürgermeister Schubach führt hierzu aus, dass die Hundesteuer in der Ortsgemeinde Schnorbach, verglichen zu den übrigen Ortsgemeinden, vertretbar ist. Die meisten Ortsgemeinden in der VG würden sich in dieser Preislage bewegen und z.T. noch darunter liegen. Lediglich 4  Ortsgemeinden würden mit Ihrer Hundesteuer über den Sätzen der Ortsgemeinde Schnorbach liegen.
Der Antrag auf Erhöhung der Hundesteuer wird mit 1 Ja, 4 Enthaltungen und  2 Nein-Stimmen abgelehnt.

f) Nichtrauchergesetz zum 15.02.2008
Ortsbürgermeister Schubach gibt dem Gemeinderat bekannt, dass mit dem 15. Februar 2008 das Nichtrauchergesetz Rheinland-Pfalz in Kraft tritt und somit das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden nicht mehr erlaubt sein wird. Dies würde dann sowohl für den Gemeindesaal auch wenn der Saal privat vermietet ist, als auch für den Jugendraum in Schnorbach zutreffen.
Der Gemeinderat nimmt dies zur Kenntnis.

g) Termin Haushaltssitzung
Als Termin für die nächste Gemeinderatssitzung (Haushaltsberatung) wird Dienstag, der 22.01.2008, 18.30, vorgesehen.

h) Wiesengrabfelder auf dem Gemeindefriedhof
Ortsbürgermeister Schubach informiert den Gemeinderat darüber, dass seitens der Gemeinden künftig Grabfelder als Wiesengräber vorgehalten werden sollten für Bestattungen, bei denen von den Angehörigen keine Grabumrandungen und Grabschmuck gewünscht wird. Diese Gräber seien lediglich mit einem Grabstein zu versehen. Anfragen für Wiesengräber liegen noch keine vor. Der
Gemeinderat wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit dem Thema näher befassen.

i) Feldverpachtungen
Nach Aussage von Ortsbürgermeister Schubach laufen die Feldverpachtungen zum 31.10.2009 aus. Seiner Meinung nach sollte die Neuverpachtung frühzeitig im Sommer 2008 durchgeführt werden. Der Gemeinderat schliesst sich dem Vorschlag an. In dem Zusammenhang müsste der Gemeinderat auch über die künftigen Pachtmodalitäten beraten.

j) Unterhaltungsarbeiten am Bauhof
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass von der Ortsgemeinde ca. 5000,-- € in den Haushaltsplan 2008 eingeplant werden sollten für Maßnahmen am gemeindlichen Bauhof. Mit Frau Göbel vom Bauamt der VGV Rheinböllen sei bereits kürzlich eine Ortsbesichtigung durchgeführt worden wobei verschiedene Maßnahmen für notwendig gehalten werden.
Der Gemeinderat nimmt dies zustimmend zur Kenntnis.

k) Aufstellen Weihnachtsbaum
Die Aufstellung des Weihnachtsbaumes am Dorfplatz in Schnorbach ist für Samstag, den 01.12.2007 vorgesehen.

l) Sachstand Ortschronik
Auf die Anfrage von Ratsmitglied Ewald Stein hinsichtlich des Sachstandes der Ortschronik teilt Ortsbürgermeister Schubach mit, dass nunmehr ein Teil der Chronik der Ortsgemeinde im Entwurf vorliegt und diese in naher Zukunft fertiggestellt wird.

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 27.11.2007

Neubesetzung der Stelle des Revierförsters im Forstrevier Argenthal

 - Beratung und Beschlussfassung über eine eventuell durchzuführende Ausschreibung -
Ortsbürgermeister Schubach berichtet dem Gemeinderat über den derzeitigen Sachstand zur Kommunalisierung des Revierdienstes in der Verbandsgemeinde Rheinböllen.
Die Gemeinden aus dem FR Rheinböllen hat sich mehrheitlich für eine staatliche, die Gemeinden aus dem FR Argenthal für eine kommunale Beförsterungsform ausgesprochen. In der letzten Versammlung des Forstzweckverbandes Rheinböllen am 03.12.2007 in Rheinböllen wurde von den Verbandsmitgliedern Einigung erzielt, die beiden Reviere mit einem staatlichen Forstrevierbeamten zu besetzen.
Forstamtsleiter Schmittinger vom FA Simmern teilte in dieser Sitzung mit, dass die neu einzurichtende Stelle des TPL mit Herrn Merg, dem bisherigen Revierleiter des FR Argenthal besetzt werden wird. Die Besetzung soll zum 01.03.2008 erfolgen.
Forstamtsleiter Schmittinger unterbreitete der Verbandsversammlung folgende Besetzungsvorschläge für die beiden verbleibenden Forstreviere in der Verbandsgemeinde Rheinböllen:
FR Argenthal :           Forstamtmann Dieter Piroth (bisher FR Rheinböllen)
FR Rheinböllen:        Forstamtmann Horst Hellwig (bisher FR Kisselbach).
Die Gemeinden haben sich in der Verbandsversammlung dafür ausgesprochen, über die Besetzungsvorschläge in den Gemeinderaten eine Entscheidung herbeizuführen.  Bei Ablehnung wäre vom Forstamt Simmern eine Ausschreibung vorzunehmen. Die Entscheidung soll möglichst noch in diesem Jahr getroffen werden, damit auch bei einer Ausschreibung die Besetzung der Revierstellen zum 01.03.2008 erfolgen kann und die Umsetzung der Forstrevierneugliederung zu diesem Termin in Kraft treten kann.
Nach Diskussion fasst der Gemeinderat den Beschluss, auf eine Ausschreibung zu verzichten und den Vorschlag des Forstamtes Simmern anzunehmen.

Abstimmungsergebnis : einstimmig

 - Beratung und Beschlussfassung über einen Personalvorschlag des Forstamtes Simmern
Durch die Versetzung des bisherigen Revierbeamten Merg zum Forstamt Simmern ist die Revierstelle im Forstrevier Argenthal zum 01.03.2008 neu zu besetzen. Das Forstamt Simmern hat in der Forstzweckverbandsversammlung am 01.03.2008 den Personalvorschlag unterbreitet, die Stelle des Revierbeamten im FR Argenthal mit dem Forstamtmann Dieter Piroth zu besetzen.
Der Gemeinderat Schnorbach stimmt dem Besetzungsvorschlag zu.

Abstimmungsergebnis : einstimmig

Mitteilungen und Anfragen
Ortsbürgermeister Schubach teilt dem Gemeinderat mit, dass bei der Wertholzsubmission die Werteiche aus dem Gemeindewald Schnorbach einen Spitzenerlös von 551 €/fm erbracht hat. Für den Stamm von 1,74 fm konnte ein Gesamt
erlös von 959,15 € erzielt werden.

 

 

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