Ortsgemeinde Schnorbach
 
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Gemeinde Schnorbach im Jahre 1953

Quelle : Beschlußbuch und Schulchronik

 

Lieber Leser, anbei eine kurze Zusammenstellung über das Geschehen in unserer Gemeinde aus dem Jahre 1953 nimmt die Gemeinde ihre Klage beim Landesverwaltungsgericht - Senat für Flurbereinigung - zurück. Die Gemeinde ist nach dem Umlegungsplan mit 38,98 ha Kulturland als Altbesitz beteiligt.

 

Abzgl. 5% Abzug Wegebeitrag (1,95 ha) verbleiben 37,03 ha. Abzgl. der Sondersatzung für Erweiterung der Landstrasse, Ordnung für Feuerlöschteich, Friedhof und Grundstückserweiterung Schule (1,25 ha) verbleiben noch 35,79 ha. Nach dem vorliegenden Umlegungsplan erhält die Gemeinde 35,60 ha. wurde die Entschädigung für den Bürgermeister festgesetzt.

 

Danach werden bewilligt als Aufwandsentschädigung 400 DM, und als Dienstzimmerentschädigung 50 DM. Für Dienstbesprechungen in Rheinböllen und Simmern werden 5 DM gezahlt, wenn eine schriftliche Einladung vorliegt.

 

Wurde Jakob Willig als Schiedsmann und August Kirschner als Stellvertreter gewählt. wird der Haushalt für 1953 wie folgt festgesetzt: Verwaltungshaushalt : 39.055 DM; Vermögenshaushalt: 3.000 DM Grundsteuer A : 150 %, Grundsteuer B : 150 %, Gewerbesteuer : 225 % Hundesteuer : 1. Hund 15 DM, 2. Hund 20 DM, 3. und jeden weiteren Hund 25 DM. wird der Haushalt 1952 mit einem Überschuss von 6.902,10 DM abgeschlossen. Das Vermögen der Gemeinde beträgt Ende 1952 : 79.451 DM. Die Gemeinde ist schuldenfrei.

 

wurden die Hebegebühren für das Wassergeld festgesetzt:

von jeder Familie, die eine eigene Wohnung hat, eine Grundgebühr 7,50 DM
von einem Wohnhaus, das der Besitzer vermietet hat, eine Grundgebühr 7,50 DM

von jeder Person der Familie 2,00 DM

von jeder Familie, die einen Mietwohnung hat 3,00 DM

von jeder Person in der Mietwohnung 2,00 DM

von jedem Pferd und Stück Rindvieh 2,00 DM

 

Berichtet die Schulchronik, dass das Schulgrundstück um einen kleinen Teil vergrößert wurde, durch Auflösung des Pachtvertrages mit Nikolaus Schön und daß die Einfahrt begradigt wurde, die dazugehörige Mauer setzte Herr Jakob Willig. 1953 wurde das Dach des Lehrerwohnhauses neu mit Schiefer eingedeckt.

 

Das Dach des Schulhauses ist jedoch immer noch in einem desolaten Zustand., dadurch regnete es das ganze Jahr durch und der Fußboden und die Dachbalken im Schulspeicher sind verfault. Im Schulsaal löste sich durch die Feuchtigkeit ein Teil der Decke und der Putz fiel herab.